Sieben weitere Kreuzungen sollen speziell gesichert werden

Medienmitteilung vom 19. Dezember 2017
Sieben weitere Kreuzungen sollen speziell gesichert werden

Die VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG hat zusätzliche Massnahmen beschlossen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden entlang der Glattalbahn zu erhöhen. An sieben weiteren Kreuzungen sollen Barrieren gebaut werden. Die VBG will damit ihr erklärtes Ziel – die Zahl der Unfälle langfristig deutlich zu senken – weiterhin mit Nachdruck verfolgen.

Die VBG investiert kontinuierlich in die Verkehrssicherheit entlang der Tramlinien der Glattalbahn. Sie hat beschlossen, sieben weitere Kreuzungen mit Barrieren auszurüsten und so das Unfallrisiko für die Verkehrsteilnehmer auf der Strasse spürbar zu senken.

Seit der Inbetriebnahme der Glattalbahn im Dezember 2010 erfasste die Kantonspolizei rund 70 Unfälle. Dabei stellte sie fest, dass die unfallbeteiligten Privatpersonen mehrheitlich mit der Strecke vertraut waren und dass praktisch alle Unfälle auf eine Missachtung der Signale oder Verkehrsregeln durch den die Glattalbahn querenden Verkehr zurückzuführen waren. Die Entscheidung für weitere Barrieren wurde vor diesem Hintergrund gefällt und trägt auch dem Umstand Rechnung, dass Velo- und E-Bikefahrer wegen der schweizweit zu beobachtenden Zunahme der Unfallhäufigkeit bzw. der auf hohem Niveau stagnierenden Unfallhäufigkeit und der potentiellen Unfallschwere besonders geschützt werden müssen.

Im Einzelnen werden die folgenden sieben Kreuzungen mit Barrieren ausgerüstet:

  • Fussgängerübergang Melchrüti, Nähe Haltestelle, Wallisellen, Herti
  • Kreuzung Neugut-/Seidenstrasse, Wallisellen
  • Veloweg-Übergang entlang der Überland-Strasse, Dübendorf
  • Kreuzung Ring-/Rietwiesenstrasse, Dübendorf
  • Kreuzung Ring-/Gärtnerstrasse, Dübendorf
  • Fussgänger- und Velo-Übergang Kreuzung Sonnental, Dübendorf
  • Kreuzung Zürich-/Hochbordstrasse, Dübendorf

Erfahrungsgemäss dauert es rund zwei bis drei Jahre, bis die Barrieren gebaut sind – sofern keine Einsprachen dagegen erhoben werden und sofern keine verkehrstechnisch unüberwindbaren Probleme auftauchen. In der Zwischenzeit wird die Glattalbahn weiterhin punktuell mit reduzierter Geschwindigkeit verkehren.

Die VBG geht von einer Gesamtinvestition in der Höhe zwischen vier und fünf Millionen aus, welche der ZVV bzw. die VBG bezahlen.

Seit 2013 umgesetzte Massnahmen

Bereits in der Vergangenheit hat die VBG zahlreiche Sicherheitsmassnahmen umgesetzt, kontinuierlich analysiert und gegebenenfalls auch weiterentwickelt. Im Sommer 2013 wurden Sofortmassnahmen zur Erhöhung der Aufmerksamkeit getroffen (u.a. Einfärbung Trassee im Kreuzungsbereich und Signalhinweise zusätzlich zum Rotlicht). Diese Massnahmen waren während zehn Monaten beobachtet und Ende Juni 2014 ausgewertet worden. Alle Beteiligten waren damals zum Schluss gekommen, dass diese Sofortmassnahmen leider nicht die gewünschte Wirkung erzielten. Im Juli 2014 entschied man sich deshalb, an fünf besonders betroffenen Kreuzungen Barrieren zu bauen. Es waren dies:

  • Flughof-/Riethofstrasse, Glattbrugg (in Betrieb seit Herbst 2017)
  • Flughof-/Rohrstrasse, Glattbrugg (in Betrieb seit Herbst 2017)
  • Flughof-/Europastrasse, Glattbrugg (wird im Frühling 2018 in Betrieb genommen)
  • West-/Hertistrasse, Wallisellen (in Betrieb seit Frühling 2017)
  • Ring-/Neugutstrasse, Dübendorf (kann aufgrund der komplexen Verkehrssituation nicht gebaut werden; die Glattalbahn fährt an dieser Stelle weiterhin maximal 36 km/h).

Seit 2014 werden alle Cobra-Fahrzeuge mit einem zusätzlichen, besonders hellen, dritten Frontlicht ausgestattet, welches GPS-gesteuert teilweise blinkt. In enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei wurden sämtliche Fussgängerfolgequerungen und bei allen Lichtsignalanlagen die Rotzeiten noch einmal überprüft. Regelmässig werden Personen, die unerlaubterweise das Trassee queren, direkt angesprochen und auf ihr verbotenes Tun aufmerksam gemacht. Bei diesen Gelegenheiten wird jeweils auch ein entsprechender Flyer abgegeben. Ab 2016 wurden an Stellen, wo das Trassee «wild» überquert wird, zusätzliche Hinweistafeln «Überqueren verboten» angebracht.
Wie bis anhin wird die VBG auch weiterhin in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Partnern jährlich eine Präventionskampagne durchführen, welche die Aufmerksamkeit von Fahrgästen, Fussgängern, Zweirad- und Autofahrern erhöhen soll.

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