Vereinsportrait Jodelklub Bärgarve

«Singen öffnet das Herz, sorgt für einen freien Kopf und bewegt das Miteinander»

Dass sie gleich den ersten Platz belegen würden, haben die Bärgarve-Mitglieder nicht gedacht, als sie am VBG-Vereinswettbewerb teilnahmen. Umso grösser war die Freude.

Der Mittwochabend geniesst im Terminkalender von Beni Walker und seinen Jodelkollegen einen Sonderstatus. Dann finden die wöchentlichen Jodel-Proben statt und wenn immer möglich sind alle Mitglieder dabei. Seit vielen Jahren ist Beni Walker Präsident des Glattbrugger Jodelklubs und mit Leib und Seele dabei. Denn: «Singen öffnet das Herz und lässt für einen kurzen Augenblick den Alltag weit zurücktreten», weiss er. Und: «Wann haben Sie das letzte Mal tief durchgeatmet?»

Gegründet wurde der Klub am 1. August 1954 von einem Grüppchen, das sich bei einem Fest spontan zu einem Lied zusammenfand. Die Idee, den klangvollen Moment bald zu wiederholen führte zur Gründung des Jodelklub Bärgarve. Aktuell zählt der Klub zwölf Sängerinnen und Sänger sowie eine Dirigentin. Und nicht zu vergessen: Maskottchen Leo. Singen kann Hund Leo zwar nicht, aber auch er trägt an den Proben und Auftritten zur Harmonie bei.

Engagiert für die Region

Als die VBG ihr 25-jähriges Jubiläum feierte und einen Vereinswettbewerb veranstaltete, setze sich das Bärgarve-Grüppchen zusammen und überlegte sich eine kreative Bewerbung. «Dabeisein ist alles, und weil wir in Glattbrugg verwurzelt sind, wollten wir auch einen Beitrag leisten», sagt Beni Walker. Natürlich hätten sie die Werbetrommel kräftig gerührt, aber dass so viele Fans für sie abgestimmt haben, das hat den Chor selbst auch überrascht. Mit dem Gewinn von CHF 1’000 leisteten sich die Vereinsmitglieder einen unvergesslichen Ausflug in die Jura-Region.

Trotz vielen Auftritten und Fans hat der Jodelklub Nachwuchsprobleme. Die Zeiten, als der Jodelklub viele Mitglieder zählte, sind schon lange vorbei. Woran liegt’s? Beni Walker mutmasst: «Wir haben heute eine grössere Auswahl an Freizeitangeboten und viele Menschen möchten zeitlich und räumlich flexibel sein». Er bedauert, dass sich nicht mehr Menschen fürs Jodeln begeistern. «Es geht nicht nur ums Singen, sondern auch um Kameradschaft, Engagement mit- und füreinander und letztlich auch um eine belebte und kulturell vielseitige Region».

Mitsingen einfach möglich

Dabei wäre Mitmachen nicht schwierig. «Da unser Repertoire aus Jodelliedern besteht, sind die gesanglichen Voraussetzungen nicht besonders hoch. Naturjutz und Zäuerli gehören nicht zu unserem Programm. Und deshalb ist alles, was man mitbringen muss die Freude am Singen», sagt Beni Walker.

 

Mehr erfahren zum Jodelklub Bärgarve? http://www.jkbaergarve.ch/Home.2.0.html

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