Neue Winterfinken für 39 Busse

Bereitsein für den ersten Schnee

Eine alte Faustregel besagt, dass Automobilisten von O bis O – also von Oktober bis Ostern – mit Winterreifen unterwegs sein sollten. Auch die VBG-Busse des Transportunternehmens ATE Bus AG in Effretikon werden im Oktober mit neuen Reifen auf den ersten Schnee vorbereitet.

Was bei vielen Automobilisten einen halben Tag oder gar wenige Stunden beansprucht, ist bei der ATE Bus AG ein gut zu planender Prozess: Das Wechseln der Reifen im Oktober. 39 Busse wollen für den Winter mit neuen Winterreifen bestückt sein. Während die 32 Standardbusse 6 Pneus pro Bus benötigen, müssen die 7 Gelenkbusse mit je 10 Pneus ausgestattet werden. Man rechne: Das ergibt eine satte Bestellung von 262 Pneus.

Und wo sollen die Reifen alle hin, bis sie montiert sind?

«Wir haben tatsächlich nicht den Platz, um eine solche Menge an Pneus zu lagern», sagt Michael Geisser, Betriebsleiter bei ATE Bus AG. «Deshalb haben wir die Pneus in zwei Lieferungen bestellt». Ein Team von vier Mechanikern zieht während zwei Wochen die neuen Winterreifen auf. Einer von Ihnen ist Ivitsa Stoyanovski. Er behält den Überblick, welche Busse in die Werkstatt müssen und welche bereits mit neuen Finken unterwegs ist. Da nicht alle Busse gleichzeitig im Depot sind, ist eine akribische Planung notwendig. Und ganz wichtig: Nach den ersten Kilometern müssen bei allen Bussen die Radmuttern nachgezogen werden. Auch dafür ist Ivitsa Stovanovski mitverantwortlich. Damit wirklich alles sicher hält, werden zusätzlich bei jedem Bus Sicherheits-Radmutternspangen eingesetzt.

Alte Pneus wiederaufbereiten

Bei den Bussen sind Ganzjahresreifen üblich. Deshalb werden auf die Wintersaison hin im Herbst neue Pneus beordert und in den Sommermonaten ausgefahren. Nach einem Jahr im Dienst und häufigem Ummontieren, ist das Profil abgefahren. Die alten Reifen werden aber nicht etwa weggeworfen. «Die Reifen können wiederaufbereitet werden, denn der alte Unterbau – die Karkasse – hat eine längere Lebensdauer als der Belag», bestätigt Michael Geisser. Ökologisch ist eine solche Wiederaufbereitung durchaus sinnvoll, weil dadurch viel problematischer Abfall verhindert werden kann.

Jetzt kann er also kommen, der Schnee. Obwohl eingestimmt und bestens vorbereitet, ist er dann doch jedes Jahr eine Überraschung.

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