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VBG-Drive – Der Name ist Programm

ÖV bieten viele. Das reicht uns aber nicht. Wir wollen Sie mit dem „VBG-Drive“ an Ihr Ziel bringen.

Doch was ist der „VBG-Drive“? Und haben Sie ihn auch schon gespürt? Wir VBG-ler*innen leben und lieben ihn jeden Tag – bewusst und unbewusst. Zeit also für eine Spurensuche…

Natürlich hat auch die VBG ein Leitbild, das all ihren Strategien und ihrem Tun zugrunde liegt. Das ist quasi die Landkarte, auf der wir unterwegs sind. Ohne sie kommen wir nicht vorwärts und kann der „Drive“ gar nicht erst entstehen. Es braucht also noch mehr…

VBG-Drive – Unser Teamgeist

Damit das Leitbild zum Leben erweckt wird, braucht es engagierte VBG-ler*innen. Sie setzen sich jeden Tag mit Freude und Professionalität für unsere Fahrgäste und Partner ein. Für einen sicheren, zuverlässigen und sauberen öffentlichen Nahverkehr. Dieses verantwortungsvolle, alltägliche und sinnstiftende Ziel ist Teil des „VBG-Drive“. Wir nähern uns also dem Kern…

Die VBG besteht aus einer schlanken Managementorganisation sowie Transportbeauftragten, welche die Bus- und Glattalbahnlinien betreiben. Deshalb sind wir ein relativ kleines, feines Team, in dem jeder DER Spezialist ist für seine Aufgabe. Einer für alle. Alle für einen. Dieses Bewusstsein für Team, Aufgabe, Ziele und Kund*innen macht unseren „VBG-Drive“ aus.

VBG-Drive – Der Kurs

Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind die Aushängeschilder der VBG, die vermutlich auch Sie am meisten antreffen. Entsprechend legen wir und unsere Transportpartner grossen Wert auf eine regelmässige, umfassende, zeitgemässe und serviceorientierte Aus- und Weiterbildung.

Das neue Herzstück davon ist der „VBG-Drive“-Kurs, den alle Busfahrer*innen absolvieren. Der eintägige Kurs vermittelt den jeweils rund 10 Teilnehmenden – bunt zusammengewürfelt aus den Teams unserer Transportbeauftragten – neues Wissen, frischt bestehendes Wissen auf und stärkt den kundenfreundlichen, kompetenten Auftritt in der anspruchsvollen Rolle als Busfahrer*in.

Den Kern des Kurses bildet das speziell für die VBG entwickelte Spiel „VBG-Drive“, in welchem die Busfahrer*innen in Zweier-Teams Fragen richtig beantworten und dadurch Fahrgäste für ihren Bus sammeln müssen.

Wissen Sie’s?

Haben Sie das Zeug zur VBG-Busfahrerin oder zum VBG-Busfahrer? Testen Sie Ihr Wissen und beantworten Sie Fragen aus dem Spiel „VBG-Drive“. Viel Spass!

Wir schalten regelmässig weitere Fragen auf. Es lohnt sich also, regelmässig vorbeizuschauen. Oder folgen Sie uns auf Facebook und Instagram – dort veröffentlichen wir die Fragen ebenfalls.

Wie viele Personen dürfen in einem Bus einsteigen?

A) Es dürfen so viele Personen einsteigen, wie Plätze vorhanden sind. Darum ist die Sitz- und Stehplatzzahl vorne im Fahrerbereich gut leserlich angeschlagen.
B) Es dürfen so viele Passagiere mitfahren, wie Plätze bewilligt sind und das Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Das Gesamtgewicht des Fahrzeuges ist massgebend.
Wer hat sich auch schon gefragt, weshalb über dem Fahrpersonal jeweils die Anzahl Sitz- und Stehplätze des Fahrzeuges angeschrieben sind? Könnte das hier der Grund dafür sein?
Leider nein. Der Fahrgast-Kleber wird wohl auf Weiteres ein Mysterium bleiben müssen. Richtig ist nämlich die Antwort B. Das Gesamtgewicht bestimmt, wie viele Passagiere in einem Linienbus mitfahren dürfen.
Die sogenannte „Wendezeit“ ist die Zeit nach der Ankunft an einer Endhaltestelle bis zur Abfahrt in die Gegenrichtung. Welche der beiden folgenden Aussagen trifft zu?

A) Die Wendezeit ist dazu da, Verspätungen aufzufangen, um wieder pünktlich losfahren zu können.
B) Das Fahrpersonal hat ein Anrecht auf eine Pause während der Wendezeit.

Die Antwort A ist richtig. Durch den dicht getakteten Fahrplan kann bereits eine einzelne verspätete Linie eine Kettenreaktion an Verspätungen anderer Buslinien auslösen. Dadurch werden nicht nur Anschlüsse (beispielsweise auf Züge) gefährdet, sondern wir (oder häufig leider das Fahrpersonal) ziehen uns auch mal den Unmut der Fahrgäste zu.

Der letzte Zug kommt mit 10 Minuten Verspätung am Bahnhof an. Dort steht der Bus – bereit zur Abfahrt. Was muss der/die wartende Busfahrer/in nun tun?

A) Das Fahrpersonal muss den letzten Anschluss des Tages gewährleisten und warten, bis der Zug eintrifft.
B) Das Fahrpersonal fährt gemäss Fahrplan ab, damit die Verspätung nicht auf die Buslinie übertragen wird.

Richtig ist Antwort A.

Muss ein/e Busfahrer/in in VBG-Uniform ein Billett vorweisen können, wenn er/sie mit dem Bus zum Diensteinsatzort unterwegs ist?

A) Nein, als Fahrgast in VBG-Uniform ist kein Billett nötig.
B) Ja, alle Fahrgäste müssen ein gültiges Billett mitführen.

Die Antwort B ist natürlich richtig. Alle Fahrgäste müssen ein gültiges Billett mitführen. Die Uniform alleine gilt nicht als Fahrausweis.

Der Busfahrer / die Busfahrerin ist viel zu spät beim Bahnhof xy angekommen und sollte gleich wieder losfahren. Er/sie muss aber dringend auf die Toilette. Muss er/sie ohne Verzögerung weiterfahren oder darf er/sie eine Verspätung in Kauf nehmen?

A) Ohne Verzögerung losfahren, der Fahrplan hat Vorrang.
B) Zur Toilette gehen und eine Verspätung riskieren.

B ist richtig.

Gar keine Frage, natürlich darf der/die Busfahrer/in schnell zur Toilette gehen. Auch ihm/ihr ist die dadurch verursachte Verspätung unangenehm, daher beeilt er/sie sich und entschuldigt sich vor dem Losfahren bei den Fahrgästen für die verspätete Abfahrt. Am schönsten ist es, wenn er/sie sich über Verständnis (statt Murren) seitens der Fahrgäste freuen kann – denn auch er/sie wäre gerne pünktlich abgefahren.

Wie viele Buslinien zählte die VBG 2020?

A) 38
B) 47
C) 52
D) 63

C) 52

Muss die Busfahrerin / der Busfahrer den Bus an jeder Haltestelle absenken (sog. Kneeling)?

Nein. Das sogenannte Kneeling ist NICHT an jeder Haltestelle erforderlich. Es erleichtert jedoch den Einstig in das Fahrzeug, was insbesondere für gehbeeinträchtigte Personen hilfreich sein kann. Der/die Fahrer/in muss den Bus daher jedes Mal absenken, wenn beispielsweise ältere Leute, Personen mit Kinderwagen oder Gehbeeinträchtigte der Haltestelle warten. Ausserdem ist es bei der VBG Pflicht, den Bus auch bei Haltestellen mit hohem Fahrgastwechsel sowie an Start- und Endhaltestellen einer Linie abzusenken.

Ein Fahrgast steht mit einem bis oben gefüllten Migros-Einkaufswagen an der Haltestelle und möchte damit in den Bus einsteigen. Darf er oder sie mitfahren?
Nein. Genau wie beim Autofahren ist der/die Lenker/in verantwortlich dafür, dass die mitgeführte Ladung gefahrlos transportiert werden kann. Der/die Busfahrer/in weist den Fahrgast daher darauf hin, dass der Einkaufswagen nicht mitgeführt werden darf, da er nicht ausreichend gesichert werden kann. Ohne Einkaufswagen darf der Fahrgast natürlich gerne mitfahren.
Übrigens: Kinderwagen dürfen mitgeführt werden, da sie ausreichend gesichert werden können (z.B. Bremsen).
Welche „Bewilligung“ braucht ein Unternehmen, um regelmässige und gewerbmässige Personentransporte durchzuführen?
Und wer stellt diese aus?

Lizenz zur Zulassung als Strassentransportunternehmen (Bundesamt für Verkehr BAV).

Personenbeförderungskonzession (BAV).

Welche transportbeauftragten Firmen fahren für die VBG?
Nenne alle 5 Transportbeauftragten.
  1. EUROBUS welti-furrer AG, Bassersdorf und Regensdorf
  2. ATE Bus AG, Effretikon
  3. Maag Busbetrieb AG, Kloten
  4. Ryffel AG, Volketswil
  5. Verkehrsbetriebe Zürich
Wann wurde die VBG gegründet?

Die VBG wurde 1993 gegründet. Das Gründerteam der VBG bestand damals übrigens lediglich aus zwei Personen. Heute besteht unser Team aus 22 Mitarbeitenden – übrigens noch im selben Bürogebäude in Glattbrugg wie dazumals.

Unser Angebot

Ohne unser dichtes Netz, die optimierten Anschlüsse und das moderne Rollmaterial gäbe es aber auch keinen VBG-Drive.

#Geschichten aus der VBG-Welt
Tino Kunz

Leiter Marketing und Kommunikation bei der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG. High frequent öV-Nutzer zur Arbeit und in der Freizeit.

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