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Willkommen, URS

Neuer Reinigungsprofi auf dem Glattalbahn-Schienennetz

Das neue Reinigungsfahrzeug URS ist basierend auf einem handelsüblichen Kommunalfahrzeug speziell für die Schienenreinigung der Glattalbahn angepasst worden. Mit Wasserhochdruck werden die Schienen von Ablagerungen befreit.

Es glänzt und riecht noch ganz neu. Und es wird in seinem neuen Zuhause im Werkhof der Glattalbahn in Wallisellen von allen bestaunt. Der Neuankömmling heisst URS – oder mit seiner vollständigen Bezeichnung: Universelles Reinigungs- und Saugfahrzeug.

Bestellt hat URS die Firma Sersa, welche letztes Jahr nach einer öffentlichen Ausschreibung von der VBG den Zuschlag für die Instandhaltung der Gleisanlage erhielt. URS ist eine Spezialanfertigung und berücksichtigt die Bedürfnisse der Glattalbahn– entsprechend intensiv und spannend war der Beschaffungs- und Zulassungsprozess. Zusammen mit dem Hersteller und der Firma Sersa hiess die VBG URS Ende November 2019 feierlich willkommen.

 

Was erwartet URS auf dem Glattalbahn-Schienennetz?

Rund 34 Mal pro Jahr werden die Schienen der Glattalbahn ausserhalb der Betriebszeiten gereinigt. Und wer glaubt, dass sich jeder hinters Steuer von URS setzen darf, der irrt. Obwohl URS beim Arbeiten nur im Schritttempo auf den Schienen vorwärtskommt, braucht es eine spezielle Ausbildung, um URS zu lenken. Denn Kenntnisse über die Bahninfrastruktur und ganz konkret zum Stellen von Weichen sind bei dieser Arbeit unabdingbar.

 

350’000 Meter Schienen pro Jahr

Auf dem Schienennetz der Glattalbahn wird URS rund 350’000 Meter Rillen-Schienen pro Jahr reinigen. Was zuvor stellenweise von Hand gereinigt wurde, wird künftig URS übernehmen. Mit hohem Wasserdruck wird die Rillenschiene von Verunreinigungen befreit. Mit seiner Saugvorrichtung lässt URS auch Blätter und weitere Verschmutzungen verschwinden. Durch weitere Aufsätze seitlich lässt sich URS in seinem Aufgabengebiet erweitern. So kann neben den Schienen auch das Trassee mitgereinigt werden.

URS, schön bist Du da. Auf Dich wartet viel Arbeit!

#Geschichten aus der VBG-Welt
Katharina Schaffner

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